Passgenaue Konzeptentwicklung für Gemeinden

Ältere Menschen wollen möglichst lange zu Hause und in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Um diesen Wunsch gerecht zu werden, müssen viele Faktoren in einer Gemeinde gut aufeinander abgestimmt sein. Dabei ist eine Herausforderung, dass die Gemeinden in Bayern keine homogene Einheit sind, sondern sich in Einwohnerzahl und Siedlungsdichte, sozialer Infrastruktur, Verfügbarkeit von Angeboten u.v.m. unterscheiden. Jede Gemeinde benötigt deshalb ein individuelles, passgenaues Angebot, welches die vorhandenen Einrichtungen und Initiativen mit ihren Leistungen aufeinander abstimmt. Weitere Angebote oder Maßnahmen dienen dazu Angebotslücken zu schließen.

Hier berät und begleitet die Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung nicht nur bei der Konzeption und dem Aufbau von Wohn- und Betreuungsformen wie Betreutes Wohnen zu Hause, ambulant betreute Wohngemeinschaften oder gemeinschaftsorientierte Wohnangebote. Ebenfalls wird mit der Erstellung von Quartierskonzepten die gesamte Lebenswelt der Älteren in den Blick genommen und für die drei Säulen „Wohnen und Wohnversorgung“, „ortsnahe Pflege und Unterstützung“ und „Beratung und soziale Netzwerke“ Handlungsleitfäden entwickelt. Dabei spielt das Zusammenspiel zwischen Kommune, Bürgerschaft und soziale Einrichtungen / Träger eine zentrale Rolle.